Feuerwerk und Yukata

Sommer ist in Japan Feuerwerkszeit. 🎆 Fast jedes Wochenende gibt es irgendwo ein Straßenfest und ein Feuerwerk. 🎆 Am 22. Juli war ich mit Bun aus China und Christian aus Kolumbien in Adachi, um ein Feuerwerk zu sehen. Japanisches Feuerwerk ist etwas spektakulärer als in Deutschland, da es oft eine Stunde oder mehr dauert. 😃

Bevor wir am Wohnheim losgefahren sind haben Ching und Bun mich in einen Yukata, 👘 einen Bauwollkimono für den Sommer, eingewickelt. Das erste Mal ist es nicht so leicht, so einen Yukata alleine anzuziehen 😳 (und vermutlich auch nicht beim zweiten mal… 😄).

Mit Bun und Christian

Da es in Japan auch im Sommer recht früh dunkel wird, fing das Feuerwerk schon um 19:30 Uhr an. 🌆 Auf dem Weg zum Feuerwerk gab es viele Essensstände 🍟🍱🍗 und wir haben auch einiges an Leckereien gekauft. Vor dem Feuerwerk oder währenddessen haben viele in Japan ein Picknick (oft auch mit viel Bier 🍺).

Kurz nach Sonnenuntergang 🌇

Das Feuerwerk war am Fluss und der ganze Deich war voller Menschen. Insgesamt war recht viel los schon auf dem Weg zum Deich, hat man sich eher durch die Straßen geschoben und man musste auch etwas länger an den Ständen anstehen. 😳 In Tokyo ist halt niemals alleine, schon gar nicht wenn es eine Attraktion gibt.😂😂

Gruppenfoto

Wir hatten eine Picknick-Plane dabei. Diese kann man vorher bequem in einem der viele 100-Yen-Läden 💴 kaufen. 100-Yen-Läden sind ein bisschen wie 1-Euro-Shops nur besser organisiert und mit mehr Auswahl und deshalb praktischer. 👍👍

Viele Japanerinnen und Japaner waren in Yukata da. Der Yukata für Männer ist üblicherweise in dunklen Farben und mit weniger auffälligem Muster. Warum ein Yukata nun grade für den Sommer geeignet ist, ist mir als unwissende Ausländerin allerdings noch ein bisschen schleierhaft. 😳 Durch den Obi, den Bindegürtel, der alles zusammenhält, wird der Bauch und der Rücken wird sehr warm. 😅😅

Feuerwerk 1

Leider sind die Fotos vom Feuerwerk nicht ganz so gut geworden, aber ich habe die Fotos ja auch ohne Stativ gemacht. 😊 Und eventuell war ich oft auch ein bisschen zu langsam um den Auslöser im richtigen Moment zu drücken. Aber das Feuerwerk war sehr schön. 😁

Feuerwerk 2

Auf dem Rückweg hat man sich auch zur Bahn gestaut. Das war recht anstrengend, weil der Weg zur Bahn 🚉 etwas länger war, aber in Japan ist alles gut organisiert. 🙆 Die Straßen um die Bahnstation waren für Autos gesperrt und es gab jede Menge Bahnhofsangestellte, die die Massen in die richtige Richtung gelenkt haben. 🙋

Bis bald, Hannah 💕

Kawagoe

Es ist etwas länger her,😳 aber Anfang Juli war ich sonntags in Kawagoe. Zwischen Klausuren und Abgaben bin ich gar nicht dazu gekommen so viel zu schreiben…. Aber jetzt! 😁

Kawagoe wird auch Koedo, keines Edo genannt, weil es so aussieht wie Tokyo, als es noch Edo hieß. 😊 Es liegt nur eine Stunde Fahrt mit der Bahn von meinem Wohnheim aus und ist voller schöner alter Gebäude.

Hauptstraße in der Altstadt

An dem Tag war es sehr, sehr warm (wieder über 30° C) ☀ und deshalb, habe ich versucht möglichst viel Zeit in Museen und Geschäften zu verbringen, denn dort gibt es Klimaanlagen. 🌬️

Seitenstraße der Altstadt

Leider waren viele der Tempelanlagen am Sonntag geschlossen, ich hätte mir gerne noch mehr angeschaut. 😔 Aber ein Tempel hatte geöffnet, der Kumano Shrine. Dort habe ich auch endlich ein Goshuinchō (御朱印帳), ein Buch 📘 zum Sammeln von Stempeln in Schreinen oder Tempeln gekauft. Mittlerweile habe ich auch schon einige der Pilger-Stempel gesammelt. 😊

Tempelanlage

Kawagoe ist auch für seinen Glockenturm 🔔 bekannt, der allerdings auf den Fotos etwas spektakulärer aussieht als er in der Realität ist. 😂 Aber insgesamt ist es nett durch die Altstadt zu laufen und sich die traditionelle japanische Architektur anzusehen. Es gibt auch eine Süßigkeitengasse in der allerlei japanische Süßigkeiten 🍬🍭 verkauft werden. Dort habe ich Brausepulver im Bierdesign 🍺 gekauft, ob es nun auch nach Bier schmeckt oder nur so aussieht, wird sich erst durch Probieren fest stellen lassen… 😄 Auf jeden Fall eine etwas ungewöhnliche Süßigkeit für Kinder. 😃 Auch Schokoladenzigaretten sind in Japan keine Problem, während diese in Deutschland aus den Regalen verschwunden sind. 🤔

Glockenturm

Weil es so warm war, war ich nachmittags war ich noch im Kawagoe Festival Museum. Das Kawagoe Festival im Herbst hat eine lange Tradition und findet seit dem 17. Jahrhundert statt. Leider habe ich dort knapp die Aufführung verpasst, aber das Museum war auch so schön anzusehen. 😊 Zum einem sind die riesigen Festivalwagen ausgestellt und deren Herstellung wird auch erklärt und zum anderen kann man die Kostüme der Teilnehmer anschauen.

Fuchskostüm

Insgesamt ist Kawagoe oder Koedo ein schöner Tagesausflug und es ist immer mal wieder schön ein bisschen aus der Großstadt heraus zu kommen. 😊

Bis bald, Hannah 💕

 

Am Strand

Letzten Sonntag (09.07.) war ich am Strand 🏖️ in Fujisawa vor Enoshima. Die Fahrt dorthin dauert etwa zwei Stunden. 🚄 Eine aus der Uni, hat mich gefragt, ob ich mitkommen möchte. Und da ich nichts vor hatte, bin ich mit. 👍 Ich war mit ihrer christlichen Gruppe unterwegs, was für mich etwas ungewohnt war… 😐 An dieser Stelle habe ich dann einfach mal verschwiegen, dass nicht jede Woche zwei mal in die Kirche gehe. 😳 😇 Die Leute waren recht nett und der Tag ganz entspannt, 😊 aber ich denke, dass ich nicht noch ein mal mitfahren werden. 🤷‍♀️

Ein schattiges Plätzchen.

Am Anfang habe ich mir noch Sorgen gemacht in der strahlenden Sonne Japans zu verbrennen, ☀☀ denn es war keine Wolke am Himmel, aber die Gruppe hatte mit einem Zelt und einem Sonnenschirm vorgesorgt. ⛱️ Alle konnten so im Schatten sitzen.  😊 Im Moment ist es ja jeden Tag über 30° C und so war ein Tag am Strand richtig nett. Der Sand dort ist allerdings grau bis schwarz, sodass man ohne Schuhe auf dem Sand nicht mehr laufen konnte. 👡

Der Strand

Das Wasser war überraschenderweise richtig warm und jede Menge Menschen waren schwimmen, aber ich glaube für japanische Verhältnisse war der Strand nicht überfüllt und auch die Ostsee habe ich schon voller erlebt. 🌊🌊

Hallo!

Ich habe versucht, die meiste Zeit mein Hemd anzulassen, damit meine Sonnenallergie nicht zu schlimm wird und so hatte ich gegen Ende nur wenig Ausschlag. 😎 Muscheln konnte man leider keine finden…🐚🐚

Über die Sicherheit muss man sich wie so oft in Japan gar keine Gedanken machen, es gab wirklich viele Bademeister, die paarweise am Strand patrouilliert sind. 😃

Surf Rescue

Am Nachmittag bin ich sogar auch ein mal ins Wasser gehüpft. 👙 Das Schwimmen hat Spaß gemacht, auch wenn ich mir im Vergleich zu den sehr schlanken Japanern wie ein Marshmallow-Männchen vorkam… 😄😄

Am Abend kam die Flut und wir haben uns alle auf den Heimweg gemacht, die meisten mit etwas Sonnenbrand. 😳 Ich hatte auch etwas rote Schultern, aber das eincremen ganz alleine ist ja auch nicht so einfach… 😄

Am Abend

Ein paar Dinge sind anders am Strand in Japan. Fast niemand liegt direkt in der Sonne und viele Japanerinnen gehen auch mit T-Shirts schwimmen. Es gibt allerdings keine Strandkörbe, dafür kann man sicher aber Sonnenschirme mieten. 🏖️ Außerdem zieht man sich nicht einfach so am Strand um, dazu geht man auf die Toilette oder kann für Kabinen bezahlen… Nicht das jemand etwas sieht! 😱😱😃

Bis bald, Hannah 💕