Essen im Wohnheim

Was esse ich eigentlich so im Wohnheim? 🤔 Bis morgen (also bis zum 01. April) macht die Mensa im Wohnheim Urlaub und bis dahin esse ich morgens Müsli und Obst. 🍓🍍🍌 Abends immer mal wieder was anderes, aber ich freue mich schon wieder auf das Essen im Wohnheim, weil es so praktisch ist und auch gut schmeckt! 😊

Aber das Essen im Wohnheim ist nichts für Vegetarier! 😳😁 Bislang hat jedes Essen immer Fisch und/ oder Fleisch enthalten. 🍖

Zum Frühstück gibt es immer zwei Auswahlmöglichkeiten: japanisches 🇯🇵 oder westliches  🇪🇺🇺🇸 Frühstück. Bislang habe ich mich für das westliches Frühstück entschieden. Toast 🍞 ist einfach morgens mehr meins als Reis 🍚 und Miso-Suppe, aber vielleicht ändert sich das noch? 😃😝

Frühstück: Omelette mit Würstchen und Bohnen, etwas Salat, Früchte und Toast

Das Toastbrot hier ist viel dicker als bei uns, etwas wie 2 bis 3 Scheiben. 😳Man kann sich das Toast selber toasten und sich dazu Marmelade oder Butter nehmen. Es gibt morgens verschiedene Sorten Saft zur Auswahl, ich glaube man kann sich auch Kaffee nehmen, bin aber nicht sicher.

Frühstück: Es gibt auch Variationen zum Beispiel Pizza-Toast mit Rosienbrötchen und Orangenstücken.

Abends gibt es immer nur ein Essen zu Auswahl. Da man von 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr zum Abendbrot gehen kann, ist das Hauptgericht meistens kalt und man kann sich dazu so viel warmen Reis und warme Miso-Suppe nehmen wie man möchte. 😊

Hier ein paar Beispiele wie mein Abendessen aussieht in der Mensa des Wohnheims aussieht:

Abendessen: Fisch mit Spinat, Salat mit Algen und Tofu, Miso Suppe und Reis mit Karotten und Lotuswurzeln

Abendessen: Gemüsecurry mit Reis, Salat und Wackelpudding mit Obst

Abendessen: Schnitzel mit etwas Kohlsalat, Salat mit Lotuswurzel, etwas Kimchi, Reis und Miso Suppe

Morgen geht es dann wieder los mit dem Essen im Wohnheim. 😁👍 Langsam fängt auch die Uni hier an und die Anzahl der Informationsverstaltungen nimmt zu. Am 07. April ist offizieller Semesterbeginn.

Bis bald, Hannah 💕

Mein Zimmer

Oder besser gesagt: ein Flur, ein Mini-Bad und mein Zimmer! 😊 Ich habe ein paar Fotos von meinem Wohnheimzimmer gemacht, jetzt wo ich das meiste gut verstaut habe. 💪

Die Aufteilung des Zimmers ist so wie auf der Internetseite des Wohnheims beschrieben. Zuerst betritt man einen kleine Flur. Dort ist der Genkan (玄関) Bereich wo man seine Schuhe auszieht. Auch Handwerke oder dergleichen ziehen dort immer die Schuhe aus. Die Wohnung/ das Haus/ das Wohnheimzimmer wird nicht mit Schuhen betreten. 😠😄😄

Eingangstür, Genkan und Schuhschrank

Außerdem habe ich im Flur einen Schrank für Schuhe und Regenschirme (mit Abtropfwanne, praktisch!), die Gastherme für mein warmes Wasser und mein Waschbecken mit Spiegel. Insgesamt gibt es viel Stauraum: über unter dem Waschbecken sind Schränke. 😊

Waschbecken und ein Stück von der Gastherme

Direkt gegenüber vom Waschbecken geht es eine Stufe hoch ins Badezimmer ausgestattet mit Toilette 🚽 und Duschwanne. Die Wanne ist recht kurz, aber dafür tief (typisch für Japan). Ich habe auch schon ein Bad genommen. 🛀 Das Wohnheim hat nicht den japanischen Luxus-Schnickschnack, den man so aus dem Fernsehn kennt. So habe ich keine beheizbare Toilette oder Badewanne und auch kein bunten Knöpfe für Föhn oder ähnliches am Klo…😄😄

Badezimmer

In meinem Zimmer steht ein Schreibtisch (mit fünf Schubladen!) und ein Bett (noch mal zwei Schubladen 😎). Der Kleiderschrank ist ein Einbauschrank.

Schreibtisch mit Regal und Klimaanlage

Direkt gegenüber vom Schreibtisch steht das Bett 🛏️. Auf den Fotos sieht es so geräumig aus, aber ich kann ohne Probleme das Bett berühren wenn ich am Schreibtisch sitze und mich umdrehe.

Bett mit neuem Kissen. Ich habe nur ein Körnerkissen bekommen.

Noch bin ich immer nicht ganz sicher, ob ich das Bett richtig bezogen habe, die japanischen Laken sind irgendwie anders 😳 aber man schläft gut in dem Bett. 😊

Kleiderschrank und Kühlschrank

Am Fußende befindet sich mein Kleiderschrank und mein Kühlschrank mit Eisfach. Meine Koffer passen leider nirgendwo so richtig hin, aber wenigstens ineinander. So steht jetzt nur noch ein Koffer einfach so rum. 🤷

Koffer mit Blick in der Flur

Zu Schluss noch mein Balkon, auf dem man nicht wirklich sitzen kann, aber dafür bei gutem Wetter die Wäsche trocknen kann. 👍

Balkon

Mein Stockwerk (4. Stockwerk, ganz oben) ist ab April nur noch für Frauen. Deshalb ist auch die Waschküche nur noch für Frauen, denn die Waschmaschinen sind nach Geschlechtern getrennt. Es gibt drei Waschmaschinen und drei Trockner. Und es ist wirklich eine Waschküche, denn es gibt genau eine Herdplatte, falls man sich etwas kochen möchte. Um auch wirklich etwas zu kochen, müsste ich mir aber erst eine Pfanne, Besteck und Teller kaufen… Also wohl eher nicht. 😄😄

Im April ist der Monat der Wechsel in Japan. Das Schuljahr endet, das Semester endet und beginnt und wenn man den Job wechselt oder umzieht, passiert das auch typischerweise ende März oder Anfang April. Deshalb ziehen im Moment viele aus und ein. Leider hat auch die Mensa des Wohnheims ab heute bis April geschlossen, aber ich werde schon nicht verhungern. 😉

Bis bald, Hannah 💕

P.S.: Wer denkt ich müsste immer den ganzen Weg bis in den 4. Stock laufen (oh Schreck!😁), sei hiermit beruhigt. In Japan wird anders gezählt: Das Erdgeschoss ist der 1. Stock (und zur Not gibt es sogar einen Fahrstuhl 😁).

 

Gut angekommen!

Hallo aus Japan! 😊

Die Flüge (HAM-ZRH und ZRH-NRT) waren pünktlich und auch das Treffen mit welchen von dem Wohnheim am Flughafen hat gut geklappt. 👍Nur leider gab es auf dem langen Flug (11:30 Stunden) keine Filme, weil das System an Bord gar nicht funktioniert hat. Den gesamten Flug war mein Bildschirm grell weiß und hat mich angeleuchtet. 😠Nun kann ich mir aussuchen, ob ich als Entschädigung einen sehr kleinen Reisegutschein oder sehr wenige Meilen möchte… naja.

Beim Treffpunkt am Flughafen habe ich eine Taiwanerin kennen gelernt, die auch im gleichen Wohnheim wohnt. 😃 Das war nett, denn so konnten wir auf dem Weg vom Flughafen bis zum Wohnheim ein bisschen plaudern. 😊 Und der Weg ist lang! Wir waren über zwei Stunden mit den schweren Koffern unterwegs. 😐  Erst mit dem Keisei Skyliner vom Fulghafen Narita nach Ueno und dann noch zwei mal 30 Minuten mit anderen Bahnen. Und als wir an der Higashi-Fushimi Station angekommen sind, ging es noch 20 Minuten zu Fuß weiter. 🏁 Zum Glück hat mir der Japaner, der uns an der Ueno Station abgeholt hat mit meinem zweiten Koffer geholfen, das wäre sonst noch etwas geworden… 😳😁😁

 

Im Keisei Skyliner, bevor wir an den anderen Gates gehalten haben und es voll wurde.

Im Wohnheim spricht leider keiner englisch und alle Anweisungen sind auf japanisch. Auch der Speiseplan ist auf japanisch. Also habe ich jedes Mal ein Überraschungsessen, denn ich kann den Plan nicht lesen. 😅 Aber mir hat der Wohnheimsvater (?) gesagt, dass ich bei guten Tagen den Fuji sehen kann, wenn ich mich weit von meinem Balkon lehne. Heute war es bewölkt, aber ich werde das prüfen! 😁

Blick von meinem Balkon. Ich wohne im 4. Stock.

Abends war ich nun mit zwei Taiwanerinnen noch einkaufen (Kleiderbügel, Waschmittel, Klopapier und was man sonst noch so braucht) und anschließend essen. Heute ist in Japan ein Feiertag und deshalb gab es kein Essen im Wohnheim. An Feiertagen in Japan haben aber eigentlich alle Geschäfte ganz normal geöffnet.

Abendessen: Rindfleisch mit Kimchi auf Reis und Salat. Sehr lecker!

 

Fotos von meinem Zimmer folgen, wenn ich alles auf- und eingeräumt habe. 🙈🙈Morgen muss ich früh raus, denn ich brauche zur Uni mindestens eine Stunde und die Infoveranstaltung beginnt schon um 09:00 Uhr. Mal sehen, ob die rush hour in Tokyo tatsächlich wie im Fernsehen ist. 😳

Bis bald, Hannah 💕