Meiji-jingū Schrein

Ich war mal wieder mit dem Waseda ICC (International Communication Center) unterwegs. 😊 Diesmal ging es am Samstag (20.05.) zum Meiji-jingū Schrein. Treffpunkt war um 09:30 Uhr morgens die Harajuku Station, sodass ich nicht zum Unterricht konnte.. hoppala 😉 (Ja, ich habe samstags um 09:00 Uhr Uni… mit Anwesenheitspflicht!! 😱)

Auf dem Weg in die Stadt war viel los. An einem Samstag morgen vor 09:00 Uhr in Deutschland nicht vorstellbar, aber die Bahn war voll. 😄 Aber noch noch lange nicht so voll wie in der Rushhour. 😳 Diesmal hatte ich noch bequem Platz, ganz anders als unter der Woche. 😨

Ein „leerer“ Zug am Samstag morgen 😄

Der Shintō-Schrein (hier mehr auf Wikipedia) ist den Seelen des Meiji-tennō und seiner Frau Shōken gewidmet und wurde im Jahr 1920 eingeweiht. Das heutige Gebäude stammt aber aus 1958. Die Tour durch den Schrein wurde von einem Shintō Priester geleitet und war sehr interessant. 😊

Auf dem Weg zum Schrein passiert man mehrere Torii, große Tore, die einem zeigen, dass man nun den heiligen Bereich betritt.

Eins der Torii auf dem Weg zum Schrein

Die Zahl 8 ist Japan eine Glückszahl. So gibt es in ganz Japan über 80.000 Shintō-Schreine und über 8.000.000 Kam (Shintō-Gottheiten). Und auch der Weg zum Schrein weißt nicht einen 90° Winkel, sonder einen 88° Winkel auf. Auf dem Weg zum Schrein befinden sich auch Sakefässer, die dem Schrein gespendet wurden.

Sakefässer

Bevor man den eigentlichen Bereich des Schreis betritt, reinigt man sich rituell Hände und Mund. Der Priester hat uns alles genau erklärt und mit sauberen Händen und Mund ging es dann weiter. 😊

Reinigung vor dem Betreten des Schreins

Der Schrein befindet sich leider für sein Jubiläum mitten in den Renovierungsarbeiten, aber wenigstens ist die Plane schön…😁 Am Schrein habe ich auch für das Wohlergehen aller gebetet. Beim Beten gibt es einen festgelegten Ablauf: erst die Münze werfen (meist 5 Yen, bringt Glück), dann zwei mal verbeugen, zwei mal klatschen, beten und noch ein mal verbeugen. 🙏

Der Schrein ist leider im Umbau 😐

Am Samstag ist viel los im Schrein und es finden viele Hochzeiten statt, gefühlt im 30 Minuten Takt. 😄

Eine japanische Hochzeit, das Brautpaar ist unter dem roten Schirm

Nachdem wir uns den Schrein angeguckt haben, haben wir noch ein informativen Film über die Entstehung des Schreins gesehen. Zum Schluss haben alle an einer Shintō-Zeremonie teilgenommen, in der für unser Wohlergehen und Erfolg in der Uni gebetet wurde, glaube ich zu mindestens… 😅So viel habe ich nicht verstanden. Leider durfte man keine Fotos machen, aber ich fand die Zeremonie sehr beeindruckend. Es gab auch einen traditionellen Tanz von Mikos. Zum Abschluss und beim Verlassen des Raums hat jeder einen Schluck Sake bekommen. 😊

Gegen Mittag war das Event vorbei und es hat sich noch eine große Gruppe zum Mittagessen gefunden. Lustiger Weise geht man mit Japanern selten japanisch essen und so gab es mexikanisches Essen, auch sehr lecker. 😃 Danach bin ich noch mit einer kleineren Gruppe durch Harajuku geschlendert.

Harajuku in Kanji

Harajuku ist bekannt für ausgefallene Mode 👗 und besonders bei Teenagern beliebt. Leider bin ich für die meistens Sachen mit dem one-size-fits-all Prinzip zu groß und kann dort nicht wirklich shoppen gehen, aber Schaufensterbummeln macht auch Spaß.

Selfie mit Nami

Die Hauptstraße heißt Takeshita-dori und ist am Wochenende völlig überfüllt und bei Touristen beliebt, aber dennoch sehenswert.

Takeshita-Dori am Samstag, voller Menschen

Zusammen haben wir noch ein Purikura Bild in einem der Automaten gemacht. Oft gibt es in Spielcentern eine ganze Etage für die Automaten, in Harajuku gab es eine eigenes Geschäft. 📸📸

Purikura Automaten

Zu sechst wird es etwas eng in den Automaten, aber es ist lustig! Auf dem Bild sind vier verschiedene Nationalitäten: Japan, Kanada, Slowakei und Deutschland. 😃

Und das Ergebnis

Bis bald, Hannah 💕

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