Hannah in Yokohama

Am letzten Sonntag (09. April) war ich mit dem WIC (Waseda International Club) in Yokohama (横浜市). Dafür musste ich recht früh aufstehen 😴, denn wir haben uns schon um 09:30 Uhr an der Uni getroffen. Leider hat es den ganzen Tag geregnet. 🌧️🌧️ Ich finde, dass der Regen hier in Tokyo anders ist als zuhause. Hat es erst ein mal angefangen zu regnen, bleibt es nicht bei kurzen Schauern, sondern es regnet konstant den ganzen Tag hindurch mehr oder weniger stark. ☔

Zurück zu Yokohama: Von der Nishi-Waseda Bahnstation kann man direkt nach Yokohama fahren 🚆. Das dauert etwa eine Stunde.

Bahnfahrt mit Clare aus Taiwan und Ashley aus Südkorea

Als wir in Yokohama angekommen sind, sind wir durch Chinatown gelaufen und haben dort auch zusammen Mittag gegessen. 🍲

Chinatown im Regen ☔☔

Nach dem Mittagessen hat jeder in der Gruppe ein frittiertes Sesambällchen gefüllt mit roter Bohnepaste von den WIC Mitgliedern gescheckt bekommen. 😊 Das war quasi der Nachtisch. Leider habe ich den Namen des Bällchens vergessen, aber es hat gut geschmeckt. 😋 Rote Bohnenpaste oder auch Adzukibohnenpaste (jap. Anko あんこ) wird hier in Japan in vielen Süßspeisen verwendet.

Anschließend sind wir zum Hafen 🚢 von Yokohama gelaufen, allerdings nicht in den Industriehafen, sondern in den touristischen Teil. Im Moment läuft auch eine Blumenshow 🌺🌷🌹 in Yokohama und viele Parks und Orte sind mit wunderschönen Blumen gesäumt. Das ganze heißt Garden Necklace Yokohama 2017 und läuft noch bis zum 04. Juni. Vielleicht schaffe ich es noch einmal bei gutem Wetter dorthin, um mir die Blumen anzuschauen.😊

Hafen von Yokohama, der Sea Bus war aber kleiner 🛳️

Vom Hafen aus sind wir mit dem Sea Bus 🚢 Richtung Cup Noodle Museum gefahren. Die Fahrt war kurz, aber schön. 😃 Die Japaner haben mir erzählt, dass ich am besten noch ein mal im Dunklen mit dem Sea Bus fahren soll, weil man dann besonders schön Yokohamas Skyline sehen kann. Yokohama ist auch für seinen kleinen Freizeitpark mit dem sehr großen Riesenrad „Cosmo Clock 21“ 🎡 bekannt.

Das berühmte Riesenrad Cosmo Clock 21

Nach einem kurzen Spaziergang sind wir beim Cup Noodle Museum angekommen. Dort kann man alles über die Erfindung und Anfänge der Instantnudeln 🍜 erfahren. Die Karten wurden für alle schon vorher gekauft, so brauchte ich nur noch bezahlen, musste aber nicht anstehen. 👍👍 Das Museum ist wirklich interessant! Man erfährt außerdem viel über den Erfinder Momofuku Andō, der aus der Not nach dem 2. Weltkrieg Instantramen erfand. Ramennudeln (ラーメン ) sind typische japanische Nudeln, die meistens als Nudelsuppe 🍜 gegessen werden. Heute kann man Instantprodukte der Firma Nissin fast überall auf der Welt kaufen, auch in Deutschland im Supermarkt. 😃

Instantramen aus der ganzen Welt

Das Highlight des Cup Noodle Museums ist aber, dass man sich für 300 Yen seine eigenen Instantnudeln machen kann und diese mit nachhause nehmen darf. Zunächst kann man den Becher selbst verzieren. Ich habe versuch das Maskottchen 🐥🐥 (Hiyoko-chan) zu malen. 😁

Mein Cup Noodle Becher

Anschließend muss man sich für eine Geschmacksrichtung der Suppe und vier Zutaten entscheiden, die dann in den Becher gefüllt werden.😊

Seht ihr meinen Becher? 😎

Das Museum hat auch ein Restaurant in dem man alle möglichen Instantnudel 🍜🍜probieren kann. Man kann dort aber auch Eis 🍦 mit Instantramengeschmack kaufen. Ich habe mir ein Eis mit Clare geteilt. Kurz und knapp: Es schmeckt scheußlich. 😨😄😄 Clare mochte das Eis hingegen und hat alles aufgegessen. 😳

Ich lache nur, weil ich das Eis noch nicht probiert habe 😳 (man beachte auch die gefriergetrocknete Garnele auf dem Eis 😱😱).

Zum Schluss haben wir uns noch die Yokohama Akarenga Sōko (横浜赤レンガ倉庫), die historischen roten Warenhäuser angeschaut. Der Tag in Yokohama war trotz des Regens schön und Yokohama ist ein guter Tagesausflug von Tokyo aus.

Frohe Ostern!🍳🐰 Hannah💕

Kirschblüten, die Dritte

So und noch ein Beitrag zu den wunderbaren Kirschblüten 🌸🌸 die überall in Tokyo blühen. 😊 Diesmal hat das ICC (International Communicaton Center) der Waseda ein Hanami-Picknick am 06. April veranstaltet. Ziel des Centers ist es, dass Kulturen vor zu stellen und dass sich Japaner und Austauschstudenten besser kennen lernen.

Wir haben uns alle auf dem Waseda Campus getroffen, man wurde in Gruppen eingeteilt und hat zusammen sein selbst mitgebrachtes Mittagessen 🍱 gegessen. Dabei gab es ein Spiel mit dem Ziel möglichst viele Gemeisamkeiten in der Gruppe zu finden. Die Gruppe mit dem meisten Gemeinsamkeiten (insgesamt 48 Stück) hat einen Preis bekommen. Wir haben nur elf geschafft, aber es war lustig! 😊

Anschließend sind wir zu einem nahe gelegenem japanischen Park gegangen. 🏞️

Ich werde den Park noch mal besuchen, wenn alle Bäume grün sind. 🌳

Und direkt bei dem Park ist auch ein Fluss der von Kirschbäumen gesäumt wird. Und man läuft vom Waseda Campus nur zwei Minuten!

Für das Foto habe ich meine arme durch die Gitterstäbe gezwängt. Das ist Einsatz😄😄

Insgesamt war kaum etwas los, da dieser Ort nicht so bekannt und vielleicht nicht ganz so malerisch wie der Meguro-gawa ist. Aber es ist auch mal entspannt wenn etwas weniger los ist…😁 Und hier noch ein paar Bilder vom Fluss, weil es dort wirklich schön war 🌸🌸

Und das Wetter war auch richtig gut! ☀

Auch hier hingen Laternen 🏮 an den Bäumen

Es gab natürlich auch wieder einige Gruppenbilder, das gehört hier dazu. 😃

Auf diesem Bild ist die Gruppe leider nicht mehr ganz komplett

Und zum Schluss noch etwas lustiges: Da ist doch tatsächlich einer mit seiner riesigen Haustierschildkröte 🐢 spazieren gegangen. Sachen gibt’s… 😄😄

Haustierschildkröte 🐢

Bis bald! Hannah 💕

Hanami am Meguro-gawa

Am 05. April war ich mit den Mädels aus meinem Wohnheim am Meguro-gawa (目黒川) einem Fluss in Tokyo um die Kirschblüten 🌸 (auf japanisch: Sakura 桜) anzuschauen. 😊 Das Betrachten der Kirschblüten 🌸 hat in Japan Tradition und einen hohen Stellenwert und deshalb gibt es auch ein eigenes Wort hierfür: Hanami (花見). Der Meguro Fluss ist einer der beliebtesten und bekanntesten Orte in Tokyo um die Kirschblüten 🌸 zu bestaunen und es war auch wirklich schön!

Gruppenfoto!😁✌️

Laternen säumen den Fluss

Obwohl die Kirschbäume noch nicht ganz in voller Blüte waren, war es ein schöner Anblick. 😊 In Japan werden die weißen Bäume wohl bevorzugt. Man hat mir erzählt, dass diese Sorte besonders gerne gepflanzt wird, weil die Blüten genau fünf Blütenblätter haben. Ob das auch wirklich der Grund ist weiß ich nicht, aber die Blattanzahl stimmt. 🌸

Blüten mit genau fünf Blättern😄

Die Kirschbäume ragen über den Fluss und die heruntergefallenen Blüten schwimmen auf der Wasseroberfläche.

Links und rechts vom Fluss waren verschieden Stände aufgebaut, die Essen und Getränke verkauft haben. Besonders beliebt war „Sakura 🌸 Sparkling Wine“, also Sekt mit Kirschblütengeschmack. 😊 Schmeckt gut, aber ich würde sagen Kirschblüte schmeckt in diesem Fall eher nach Kirsche.😄😄

Noch ein Selfie! (Clare hält auch ihr Sektglas ins Bild)

Außerdem habe ich Hanami Dango 🍡 (花見団子) probiert. Es handelt sich dabei um Klebreisbällchen, die traditionell die Farben der Kirschblüte wiedergeben, also rosa, weiß und grün. Und wie der Name besagt isst man die Speise beim Anschauen der Kirschblüten. 😁

Hanami Dango 🍡

Leider weiß ich nicht mehr wie die rote Brücke heißt, aber sie ist definitiv eins der beliebtesten Fotomotive. 📷

Rote Brücke mit vielen Menschen

Abends werden die Laternen angeschaltet und es soll besonders schön werden, aber leider hatte ich Bauchschmerzen 😨 und musste zurück zum Wohnheim. So habe ich nur ein Bild in der Dämmerung, aber nicht bei Nacht gemacht.😐

Mit Beleuchtung

Leider hänge ich etwas mit den Einträgen hinterher, denn die Kirschblüte ist eigentlich schon fast vorbei, aber ich versuche aufzuholen! 😃

Bis bald, Hannah 💕